€1.7M
Revenue
€80K
EBIT
4.7%
EBIT Margin
€476K
Valuation
23 years
Est.
Mehrere komplementäre Umsatzkanäle (Restaurant, Direktverkauf/Take-away, Freizeitangebot, selektives B2B) reduzieren Abhängigkeit von reiner Restaurantfrequenz und erhöhen die Resilienz im aktuellen Marktumfeld.
Vertikale Integration von Aufzucht über Verarbeitung bis zur Direktvermarktung schafft Qualitätskontrolle, Premiumpositionierung und margenstarke Differenzierung gegenüber klassischen Gastronomen und reinen Produzenten.
Attraktive Einstiegspreislogik: Mit ca. 0,28x Umsatz liegt die Bewertung in einer konservativen Bandbreite für deutsche Gastronomiebetriebe und bietet Upside durch Professionalisierung, Auslastungssteigerung und Produktmix-Optimierung.
Konkrete Werthebel für strategische Käufer: Standardisierung von Prozessen/KPIs, Wareneinsatz- und Personaleffizienz, Ausbau Eventgeschäft sowie Skalierung von Hofladen- und Feinkostumsätzen mit relativ begrenztem zusätzlichem Capex.
Vertikal integrierte Wertschöpfung mit eigener Süßwasser-Aquakultur, Verarbeitung und direktem Absatz über Restaurant und Hofladen.
Erlebnischarakter durch Freizeitangebot als Frequenztreiber und klarer Differenzierungsfaktor im regionalen Wettbewerb.
Hohe Kapazität und gute Monetarisierbarkeit über Events, Gruppen, Saisonformate und Mitnahmegeschäft.
Diversifizierte Zielgruppen (B2C-Ausflugsgäste, Angler, Direktkunden, B2B-Order) mit Cross-Selling-Potenzial.
Bewertung bewusst attraktiv im Marktvergleich und damit interessante Basis für operative Wertsteigerung und Multiple-Uplift bei Professionalisierung.
Ref: RIVER-HARVEST
Zum Verkauf steht ein etabliertes, vertikal integriertes Freizeit- und Gastronomiekonzept in Deutschland, das Süßwasser-Aquakultur (Forellenzucht), Verarbeitung (u. a. Räucherspezialitäten), ein gut frequentiertes Restaurant sowie Direktvermarktung über Hofladen und ergänzende Freizeitangebote aus einer Hand verbindet. Diese Kombination schafft ein starkes regionales Ausflugsziel mit hoher Erlebnisqualität und klarer Differenzierung gegenüber klassischen Restaurants oder reinen Zuchtbetrieben. Der Betrieb ist seit mehreren Jahrzehnten am Markt, verfügt über tiefes handwerkliches Know-how sowie eingespielte Prozesse und vereint Produktion und Absatzkanäle in einem geschlossenen Qualitätskreislauf. Das Restaurant bietet eine Kapazität von bis zu ca. 180 Gästen inklusive Außenbereich und wird durch einen Hofladen mit Mitnahme- und Feinkostangeboten ergänzt. Zusätzlich stärkt ein Angelangebot die Besucherfrequenz und erweitert die Zielgruppe um Freizeit- und Familienkundschaft. Umsatzseitig basiert das Modell auf mehreren, sich gegenseitig stabilisierenden Erlösströmen (Restaurant, Direktverkauf/Take-away, Freizeit, B2B-Order für Platten/Feinkost). Im letzten Geschäftsjahr wurden rund 1,7 Mio. EUR Umsatz und ca. 80 Tsd. EUR Ergebnis erzielt, was eine solide Basis für weitere Professionalisierung, Margenoptimierung und Kapazitätshebel bietet. Nach einem temporären, extern verursachten Betriebsunterbruch im Jahr 2024 wurde der Betrieb wieder aufgenommen; die Normalisierung eröffnet einem Käufer die Möglichkeit, das Geschäft mit frischem Momentum weiterzuentwickeln. Perspektivisch bieten die vorhandene Infrastruktur und die touristische Positionierung attraktive Optionen für Eventgeschäft, saisonale Formate, Produktlinien-Ausbau und eine stärkere Monetarisierung der Direktvermarktung.
Der DACH-Gastronomiemarkt bleibt groß und strukturell fragmentiert, zugleich ist das Umfeld durch Kosten- und Nachfragedruck geprägt. In Deutschland lag der Nettojahresumsatz des Gastgewerbes 2024 bei rund 118 Mrd. EUR, davon ca. 64,3 Mrd. EUR im Gaststättengewerbe; gleichzeitig meldete Destatis für 2024 gegenüber 2023 einen realen Rückgang von etwa 2,1% bei nominal +1,0%, was den anhaltenden Volumendruck unterstreicht. Paneldaten zeigen zudem, dass 2024 die Ausgaben im Foodservice zwar leicht stiegen (etwa +2%), die Gästezahlen jedoch sanken (etwa -2%), was die Bedeutung von Konzeptstärke, Preissetzung und Effizienz erhöht. Positiv für Betreiber ist die angekündigte steuerliche Entlastung: Ab 1. Januar 2026 soll in Deutschland für Speisen in der Gastronomie der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7% gelten, was Marge und Preispolitik unterstützen kann. Konzepte mit klarer Differenzierung, touristischer Anziehungskraft sowie zusätzlichem Take-away- und Direktverkauf sind in diesem Marktumfeld tendenziell resilienter, da sie weniger ausschließlich von klassischen Restaurantbesuchen abhängen und mehrere Nachfrageanlässe bedienen.
Für Käufer ist dieses Geschäftsmodell besonders attraktiv, weil es mehrere Cashflow-Quellen in einem integrierten Setup bündelt und dadurch Risikostreuung ermöglicht. Die Kombination aus Produktion, Veredelung und Direktvertrieb schafft nicht nur Bruttomargenpotenzial, sondern auch eine starke Storyline für Premiumpricing und Kundenbindung. Darüber hinaus bieten Kapazität und Standortlogik eines Ausflugsziels Ansatzpunkte für planbare Eventumsätze, Saisonprogramme und eine Skalierung des Mitnahme- und B2B-Geschäfts, ohne zwingend proportional in zusätzliche Sitzplätze investieren zu müssen.
2025
1.7 Mio. €
1.700.000 €
2025
80k €
80.000 €