Branchen / Gesundheitswesen / Augenoptik und Hörakustik
Ohne Meister im Betrieb darf kein Käufer Ihr Geschäft weiterführen.
Augenoptik und Hörakustik sind Handwerke mit Meisterpflicht und zugleich Einzelhandel in guter Lage. Kaufen darf grundsätzlich jeder, auch eine Kette oder ein Investor, solange ein Meister den Betrieb fachlich leitet.
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Mögliche Käufer
Wer kaufen
darf.
Filialisten und regionale Ketten kaufen in beiden Handwerken aktiv zu, in der Hörakustik auch Gruppen mit Investoren im Hintergrund. Daneben kommen angestellte Meister, die sich selbstständig machen, und Kollegen aus der Region infrage.
Was bei Ihnen dazukommt
- Meisterpflicht und HandwerksrolleBeide Berufe sind zulassungspflichtige Handwerke. Der Betrieb muss mit einem Betriebsleiter in die Handwerksrolle eingetragen sein, der die Meisterprüfung oder eine gleichwertige Qualifikation hat. Der Inhaber muss nicht selbst Meister sein. Sind Sie der einzige Meister, braucht der Käufer vom ersten Tag an Ersatz.
- Abrechnung mit den KrankenkassenWer Hörsysteme oder Sehhilfen mit den Kassen abrechnet, muss präqualifiziert sein und den Verträgen der Kassen beigetreten sein. Beim Wechsel des Inhabers ist das in der Regel neu nachzuweisen. In der Hörakustik hängt daran ein großer Teil des Umsatzes.
Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- Meister und FachkräfteWer außer Ihnen hat den Meisterbrief, wer macht die Augenprüfung oder die Anpassung der Hörsysteme? Hörakustiker sind besonders gesucht. Ein Team, das bleibt, ist für viele Käufer der eigentliche Grund für den Kauf.
- Kundenkartei und WiederkaufWie viele Kunden kommen regelmäßig wieder, wie alt ist die Kartei, wie gepflegt sind die Daten? In der Hörakustik zählen Folgeversorgungen, Nachbetreuung und Batterien oder Zubehör. Käufer sehen daran, wie planbar der Umsatz ist.
- Lage, Mietvertrag und AusstattungSichtbarkeit, Laufkundschaft, Ärzte in der Nähe und die Restlaufzeit des Mietvertrags. Dazu Refraktionsraum, Werkstatt, Hörkabine und Messtechnik auf aktuellem Stand.
Aus unseren Mandaten
Inhaber, die diesen Weg
gegangen sind.
Begleitet von CARL. Wer gekauft hat und warum, lesen Sie bei den Transaktionen.
PAPmed GmbHArbeitsmedizin2024an Arsipa (Warburg Pincus)
doctari GmbHPersonaldienstleistungen im Healthcare Bereich2018an Vitruvian Partners
Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Ich bin der einzige Meister im Geschäft. Wie löse ich das?
Ketten und Gruppen bringen meist eigene Meister mit oder setzen einen aus einer Nachbarfiliale ein. Ein einzelner Käufer muss selbst Meister sein oder einen einstellen. Wenn ein Geselle aus Ihrem Team die Meisterschule besucht, kann sich das für Sie doppelt lohnen: Er wird zum möglichen Nachfolger oder macht den Betrieb für andere Käufer sicherer.
Darf der Käufer meine Kundenkartei übernehmen?
Die Kartei enthält Gesundheitsdaten wie Sehwerte und Hörkurven. Wie sie datenschutzgerecht auf den Käufer übergeht, hängt von der Gestaltung des Verkaufs ab und gehört früh mit einem Anwalt geklärt. In der Prüfung durch den Käufer zeigen wir nur anonymisierte Auswertungen, keine Namen.
Eine Kette möchte kaufen. Bleibt mein Name über der Tür?
Manche Käufer führen eingeführte Namen weiter, andere stellen auf ihre eigene Marke um. Wenn Ihnen der Name, das Sortiment oder der Verbleib des Teams wichtig sind, machen wir das von Anfang an zum Thema. Sie entscheiden, wer kauft, auch wenn ein anderer mehr bietet.
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