Branchen / Software und IT
Keine Maschinen, keine Halle. Was kauft ein Käufer?
Bei einem IT-Unternehmen schauen Käufer auf das, was bleibt, wenn Sie gehen: laufende Verträge, eigene Software und ein Team, das die Kunden kennt. Wir bereiten diese Punkte mit Ihnen auf und sprechen die Käufer an, die zu Ihrem Unternehmen passen.
Unternehmenswert berechnen Fünf Minuten, kostenfrei. Ein CARL Experte prüft das Ergebnis.

Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- Wiederkehrende UmsätzeAbonnements bei SaaS und Cloud, Wartungsverträge, Betriebsverträge im Systemhaus, laufende Betreuung in der Agentur. Käufer trennen genau zwischen Umsatz, der jedes Jahr wiederkommt, und Projektgeschäft, das neu gewonnen werden muss.
- Kundenabwanderung und VertragslaufzeitenWie viele Kunden kündigen, wie lange bleiben sie, wie verteilt sich der Umsatz? Wer diese Zahlen über mehrere Jahre sauber zeigen kann, erspart sich viele Nachfragen.
- Rechte am QuellcodeGehört die Software wirklich dem Unternehmen? Käufer prüfen Verträge mit freien Entwicklern, eingesetzte Open-Source-Lizenzen und die Dokumentation. Das gilt für Produkte ebenso wie für KI-Modelle, Datenbestände und die Firmware von Geräten.
- Das Team und die SchlüsselpersonenEntwickler, Berater und Administratoren sind schwer zu finden. Hängen Architektur, wichtige Kunden oder die Herstellerpartnerschaft an einer einzigen Person, will ein Käufer wissen, wie diese Person gehalten wird.
Mögliche Käufer
Wer infrage
kommt.
Für Software- und IT-Unternehmen kommen meist drei Gruppen infrage. Welche passt, hängt auch davon ab, ob Ihr Name und Ihr Standort erhalten bleiben sollen.
- Strategische KäuferGrößere Softwareanbieter, Systemhäuser oder Beratungen, die ein Produkt, eine Fachrichtung wie Cybersecurity oder ERP oder einen Kundenstamm in Ihrer Region hinzugewinnen wollen.
- Beteiligungsgesellschaften und IT-GruppenInvestoren, die mehrere IT-Dienstleister oder Softwarefirmen unter einem Dach zusammenführen. Häufig bleiben Marke, Standort und Führung bestehen.
- Nachfolger aus dem Team oder von außenLeitende Mitarbeiter oder ein externer Geschäftsführer übernehmen, oft gemeinsam mit einem Investor. Das Unternehmen bleibt eigenständig.
Besonderheiten
Was in Ihrer Branche
dazukommt.
- Verträge, die einem Inhaberwechsel zustimmen müssenManche Kundenverträge, Herstellerpartnerschaften und Lizenzverträge enthalten Klauseln für den Fall eines Eigentümerwechsels. Wir gehen diese Verträge mit Ihnen durch, bevor ein Käufer danach fragt.
- Datenschutz und SicherheitWer Kundendaten verarbeitet oder Systeme betreibt, wird nach Verträgen zur Auftragsverarbeitung, Zertifizierungen und Sicherheitsvorfällen gefragt. Eine geordnete Übersicht schafft Vertrauen.
- Vertraulichkeit gegenüber Kunden und MitarbeiternIn der IT wechseln Fachkräfte schnell, und Kunden reagieren empfindlich auf Gerüchte. Deshalb erfahren Käufer zunächst nur, was Ihr Unternehmen macht, nicht wie es heißt. Den Namen nennen wir erst, wenn Sie zustimmen und der Käufer Vertraulichkeit zugesichert hat.
„Synaforce und Afinum sind ideale Partner, um die nächste Wachstumsstufe der ITecon Gruppe einzuleiten. CARL und SGP Corporate Finance haben von Anfang an das große Potenzial von ITecon erkannt und uns zusammen mit Rechtsberater McDermott umfassend professionell beraten, um diese komplexe Wachstumstransaktion an Private Equity in allen relevanten Transaktionsaspekten bestmöglich für uns umzusetzen.“
Zur Transaktion
Aus unseren Mandaten
Inhaber, die diesen Weg
gegangen sind.
Begleitet von CARL. Wer gekauft hat und warum, lesen Sie bei den Transaktionen.
TARADOR GmbHIT-Diensleistung2024an DATAGROUP SE
ITecon GmbHIT & Cloud Services2023an Synaforce (Afinum)
IGEL Technology GmbHSoftware (Edge-Computing2021an TA Associates
Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Wie bewerten Käufer ein Software- oder IT-Unternehmen?
Käufer von IT-Unternehmen rechnen meist mit dem Betriebsergebnis mehrerer Jahre. Einmalige Effekte und Ihr eigenes Gehalt werden dabei bereinigt. Bei Software mit hohem Anteil wiederkehrender Umsätze schauen Käufer zusätzlich stark auf diese Umsätze und ihr Wachstum. Der Faktor hängt von Kundenbindung, Größe und Abhängigkeit vom Inhaber ab. Wo Ihr IT-Unternehmen dabei steht, zeigt die kostenfreie Analyse.
Wir leben vor allem vom Projektgeschäft. Ist mein Unternehmen trotzdem verkäuflich?
Ja. Viele Systemhäuser, ERP-Berater und Agenturen arbeiten überwiegend in Projekten. Käufer wollen dann sehen, dass Kunden immer wieder beauftragen, dass die Auslastung planbar ist und dass die Beziehungen nicht allein an Ihnen hängen. Langjährige Stammkunden und Rahmenverträge helfen dabei.
Freie Entwickler haben an unserer Software mitgeschrieben. Ist das ein Problem?
Es ist eine der häufigsten Fragen in der Prüfung durch den Käufer. Bei angestellten Entwicklern liegen die Nutzungsrechte an Software in der Regel beim Arbeitgeber. Bei freien Mitarbeitern kommt es auf den Vertrag an. Fehlt eine klare Regelung, lässt sie sich oft nachholen. Besser vor dem Verkauf als mitten in den Verhandlungen.
Wir setzen viel Open Source ein. Schreckt das Käufer ab?
Nein, das ist üblich. Käufer wollen wissen, welche Komponenten unter welchen Lizenzen eingesetzt werden. Bestimmte Lizenzen können verlangen, dass eigener Code offengelegt wird, wenn er mit dem freien Code verbunden und weitergegeben wird. Eine aktuelle Liste der eingesetzten Komponenten beantwortet die meisten Fragen.
Erfahren Mitarbeiter oder Kunden vom Verkauf?
Nicht ohne Ihre Freigabe. Am Anfang steht eine kurze Beschreibung ohne Firmennamen. Mehr erfährt ein Interessent erst, wenn er Vertraulichkeit zugesichert hat und Sie einverstanden sind. Wann Sie Ihr Team einweihen, planen wir gemeinsam mit Ihnen.
Lernen wir uns kennen
Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.
Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.
Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.