Branchen / Bildung und Weiterbildung
In der Bildung fragen Käufer zuerst, wer den Unterricht zahlt.
Eltern, Firmen, die Arbeitsagentur oder die Kommune: Wer bei Ihnen die Rechnung trägt, bestimmt, wie ein Käufer Ihr Haus einschätzt. Dazu kommen Zulassungen, ohne die der Betrieb nicht weiterlaufen darf. Wir ordnen beides mit Ihnen und sprechen die Käufer an, die zu Ihrer Einrichtung passen.
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Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- Zulassungen und GenehmigungenDie Trägerzulassung nach AZAV in der geförderten Weiterbildung, die Betriebserlaubnis der Kita, die Genehmigung der Privatschule, die Fahrschulerlaubnis. Käufer prüfen, ob alles aktuell ist und was bei einem Inhaberwechsel neu beantragt werden muss.
- Wer zahlt und wie verlässlichBildungsgutscheine und Ausschreibungen der Arbeitsagentur, Zuschüsse von Land und Kommune, Schulgeld, Firmenkunden, Selbstzahler. Käufer schauen darauf, wie stark Ihr Haus von einem einzigen Kostenträger oder einer einzelnen Maßnahme abhängt.
- Auslastung und WiederkehrBelegte Plätze und Wartelisten in Kita und Schule, Anmeldungen je Kurs in Nachhilfe und Sprachschule, wiederkehrende Firmenkunden in Seminar und Coaching, laufende Zugänge im E-Learning. Ein Käufer will sehen, dass die Nachfrage nicht von einem einzelnen Jahr abhängt.
- Lehrkräfte und eigene InhalteErzieher, Lehrer, Dozenten und Fahrlehrer sind knapp. Viele Häuser arbeiten mit freien Dozenten. Käufer prüfen die Verträge, die Abgrenzung zur Scheinselbstständigkeit und die Frage, wem Kursunterlagen, Lernplattform und Inhalte gehören.
Mögliche Käufer
Wer infrage
kommt.
Für Bildungseinrichtungen kommen meist drei Gruppen infrage. Welche passt, hängt stark davon ab, ob Ihr Haus gewerblich oder gemeinnützig geführt wird.
- Andere Träger und AnbieterBildungsträger, Kita-Träger, Schulgruppen, Nachhilfe- und Sprachschulketten oder größere Fahrschulen, die Standorte, Zulassungen, Kurse oder Personal hinzugewinnen wollen.
- BeteiligungsgesellschaftenInvestoren, die mehrere Anbieter zu einer Gruppe zusammenführen, vor allem in der beruflichen Weiterbildung, im E-Learning und bei Kita-Trägern. Häufig bleibt die Leitung vor Ort bestehen.
- Nachfolger aus dem Haus oder von außenEine Schulleiterin, ein leitender Dozent oder ein angestellter Fahrlehrer übernimmt, manchmal gemeinsam mit einem Investor. Die Einrichtung bleibt eigenständig.
Besonderheiten
Was in Ihrer Branche
dazukommt.
- Zulassungen gehen nicht von selbst überDie Betriebserlaubnis einer Kita wird dem Träger erteilt, die Fahrschulerlaubnis dem Inhaber oder der Gesellschaft mit ihrem verantwortlichen Leiter. Ob das Unternehmen als Ganzes oder nur der Betrieb verkauft wird, entscheidet, was neu beantragt werden muss. Das klären wir vor der ersten Ansprache.
- Gemeinnützige TrägerViele Kitas und Privatschulen werden von einer gemeinnützigen Gesellschaft oder einem Verein getragen. Deren Vermögen ist an den gemeinnützigen Zweck gebunden und lässt sich nicht wie ein gewerblicher Betrieb verkaufen. Möglich sind meist die Übergabe an einen anderen Träger oder ein Wechsel in der Leitung. Das sagen wir Ihnen offen im ersten Gespräch.
- Vertraulichkeit gegenüber Eltern, Teilnehmern und KostenträgernUnruhe schadet einer Einrichtung schnell, vor allem wenn Eltern oder Auftraggeber verunsichert sind. Wir sprechen Käufer zunächst anonym an. Welche Einrichtung zum Verkauf steht, erfährt ein Käufer erst nach Ihrer Freigabe.
„Der Deal-Verlauf war sehr komplex und umfangreich. Mein Transaktionsteam war jedoch von Anfang bis Ende überaus engagiert, um die Transaktion nicht nur abzuschließen, sondern auch zu meiner vollsten Zufriedenheit durchzuführen.“
Zur Transaktion
Aus unseren Mandaten
Inhaber, die diesen Weg
gegangen sind.
Begleitet von CARL. Wer gekauft hat und warum, lesen Sie bei den Transaktionen.
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Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Wie bewerten Käufer einen Bildungsträger oder eine Schule?
Grundlage ist meist das Betriebsergebnis mehrerer Jahre. Käufer rechnen einmalige Effekte heraus und setzen ein übliches Geschäftsführergehalt an. Der Faktor hängt von der Auslastung, der Abhängigkeit von einzelnen Kostenträgern, den Zulassungen und der Abhängigkeit von Ihnen ab. Für Ihre Einrichtung rechnen wir das in der kostenfreien Analyse durch.
Fast alle Teilnehmer kommen über die Arbeitsagentur. Ist das ein Problem?
Käufer sehen sich dieses Thema am genauesten an. Geförderte Weiterbildung hängt von der Arbeitsmarktpolitik, von Ausschreibungen und von der Zulassung jeder einzelnen Maßnahme ab. Käufer wollen sehen, wie sich Teilnehmerzahlen über mehrere Jahre entwickelt haben und ob es daneben Firmenkunden oder Selbstzahler gibt. Andere Träger kennen dieses Geschäft und bewerten es nüchtern.
Bleibt meine AZAV-Zulassung beim Verkauf bestehen?
Die Zulassung ist dem Träger erteilt. Wird die Gesellschaft als Ganzes verkauft, bleibt der Träger derselbe. Wesentliche Änderungen, etwa in der Leitung, müssen der fachkundigen Stelle in der Regel gemeldet werden. Wird nur der Betrieb auf einen anderen Träger übertragen, braucht dieser eine eigene Zulassung. Wir stimmen den Ablauf früh mit Ihrer fachkundigen Stelle ab.
Kann ich meine Fahrschule an jemanden ohne Fahrlehrerschein verkaufen?
Eine Fahrschule darf nur betreiben, wer eine Fahrschulerlaubnis hat. Eine einzelne Person braucht dafür unter anderem die Fahrlehrerlaubnis. Eine Gesellschaft kann die Erlaubnis erhalten, wenn sie einen verantwortlichen Leiter bestellt, der diese Voraussetzungen erfüllt. Der Käufer muss also selbst Fahrlehrer sein oder einen geeigneten Leiter beschäftigen.
Ich verkaufe Online-Kurse und Coaching. Worauf achten Käufer bei mir?
Zuerst auf die Abhängigkeit von Ihnen. Hängt der Verkauf an Ihrer Person und Ihrem Gesicht, oder trägt die Marke auch ohne Sie? Woher kommen die Teilnehmer und was kostet ihre Gewinnung? Und sind die Verträge rechtlich sauber: Für Fernlehrgänge kann eine staatliche Zulassung nötig sein, was auch Online-Kurse und Coaching-Programme betreffen kann. Das sollte vor einem Verkauf geprüft sein.
Lernen wir uns kennen
Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.
Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.
Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.