Branchen / Tiermedizin und Heimtier

Tierhalter vertrauen Ihnen. Käufer fragen, wem danach.

Ob Praxis, Pension, Hundeschule oder Fachgeschäft: Die Kunden kommen, weil sie Ihnen ihr Tier anvertrauen. Ein Käufer will wissen, ob dieses Vertrauen auch dem Team und dem Standort gilt. Wir bereiten Sie auf diese Frage vor und sprechen die Käufer an, die zu Ihrem Betrieb passen.

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Illustratives Bild eines Betriebs dieser Branche.

Der Blick des Käufers

Worauf Käufer
achten.

  1. Tierärzte und Fachkräfte, die bleibenAngestellte Tierärzte und Tiermedizinische Fachangestellte sind knapp. Eine Praxis oder Klinik, in der nicht jede Behandlung am Inhaber hängt, ist für Käufer deutlich leichter zu übernehmen. Das gilt ebenso für Trainer in der Hundeschule und Pfleger in der Pension.
  2. Ein treuer KundenstammWie viele Tierhalter kommen regelmäßig, wie viele kommen neu dazu? Bei Petfood zählen wiederkehrende Bestellungen und Abos, im Zoofachhandel die Stammkunden, in der Zucht die Warteliste und der Ruf der Linien.
  3. Ausstattung und LeistungsspektrumRöntgen, Ultraschall, Labor, Operationsraum, Stationsplätze. Käufer schätzen ab, was davon bald ersetzt werden muss. Wer Notdienst, Chirurgie oder Zahnbehandlung anbietet, zeigt zugleich, womit die Praxis gut verdient.
  4. Standort, Räume und GenehmigungenMietvertrag, Parkplätze, Auslauf und Lärmschutz bei Pension und Hundeschule, Lager und Lieferanten im Handel. Käufer prüfen, ob die behördlichen Erlaubnisse vorliegen und unter welchen Bedingungen ein Nachfolger sie erhält.

Mögliche Käufer

Wer infrage
kommt.

Für Betriebe rund ums Tier kommen meist drei Gruppen infrage. Bei Praxen und Kliniken ist der Markt in den letzten Jahren in Bewegung geraten.

  • Tierärzte und BerufskollegenAngestellte Tierärzte aus der eigenen Praxis, Kollegen aus der Region oder Gründer, die eine laufende Praxis einer Neugründung vorziehen. In Pension, Hundeschule und Zucht sind es oft erfahrene Fachleute, die sich selbstständig machen wollen.
  • Praxisgruppen und BeteiligungsgesellschaftenGruppen, die mehrere Tierarztpraxen und Kliniken unter einem Dach führen, kaufen auch in Deutschland. Meist bleibt der Name der Praxis bestehen, die tierärztliche Leitung liegt weiter bei Tierärzten vor Ort.
  • Strategische Käufer im HandelFür Petfood-Marken und den Zoofachhandel kommen Hersteller, Händler und Filialisten infrage, die Sortiment, Kunden oder Standorte hinzugewinnen wollen.

Besonderheiten

Was in Ihrer Branche
dazukommt.

  1. Erlaubnisse sind an Personen gebundenTierpensionen, Hundeschulen, gewerbliche Zucht und der Handel mit lebenden Tieren brauchen eine Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz. Sie hängt an der verantwortlichen Person und an den Räumen. Ein Käufer muss sie in der Regel neu beantragen und seine Sachkunde nachweisen. Den Antrag berücksichtigen wir von Anfang an im Zeitplan.
  2. Tierärztliche Hausapotheke und RöntgenDie Hausapotheke darf nur ein Tierarzt führen, und der Betrieb von Röntgengeräten ist genehmigungs- oder anzeigepflichtig. Beides muss beim Übergang auf den neuen Inhaber geregelt sein, damit die Praxis ohne Unterbrechung weiterläuft.
  3. Vertraulichkeit im OrtTierhalter reden miteinander, und Ihr Team soll nicht aus zweiter Hand vom Verkauf erfahren. Wir sprechen Käufer zunächst anonym an. Wer Sie sind, erfährt ein Interessent erst, wenn Sie es erlauben.

Aus unseren Mandaten

Inhaber, die diesen Weg
gegangen sind.

Begleitet von CARL. Wer gekauft hat und warum, lesen Sie bei den Transaktionen.

  • SmartVet Tierarztpraxen GmbHTiermedizin2021an Medivet
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Häufige Fragen

Was Inhaber
uns fragen.

Wie bewerten Käufer eine Tierarztpraxis?

Käufer nehmen meist das Betriebsergebnis der letzten Jahre und bereinigen es um einmalige Effekte und um ein angemessenes Tierarztgehalt für Ihre eigene Arbeit. Der Faktor hängt von Größe, Team, Ausstattung und Abhängigkeit von Ihnen ab. Eine Praxis mit mehreren Tierärzten wird anders gesehen als eine Einzelpraxis. Wie das bei Ihrer Praxis oder Ihrem Betrieb aussieht, sehen Sie in unserer kostenfreien Analyse.

Soll ich an eine Gruppe oder an einen Kollegen verkaufen?

Beides hat seinen Platz. Gruppen sind meist finanzstark und nehmen Ihnen die Verwaltung ab, erwarten aber oft, dass Sie noch eine Zeit lang mitarbeiten. Ein Kollege führt die Praxis eigenständig weiter, muss den Kaufpreis aber finanzieren können. Wem Sie Ihre Praxis anvertrauen, entscheiden Sie, und das muss nicht der Meistbietende sein.

Muss ich nach dem Verkauf weiter in der Praxis arbeiten?

Häufig ja, für eine Übergangszeit. Tierhalter und Team sollen den Wechsel in Ruhe erleben. Wie lange und in welchem Umfang, wird im Kaufvertrag vereinbart. Wenn Sie kürzertreten oder bald aufhören möchten, berücksichtigen wir das bei der Auswahl der Käufer.

Ich betreibe eine Hundepension. Kann der Käufer meine Erlaubnis übernehmen?

In der Regel nicht. Die Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz wird für eine bestimmte verantwortliche Person und bestimmte Räume erteilt. Der Käufer stellt einen eigenen Antrag beim Veterinäramt und weist seine Sachkunde nach. Deshalb ist es sinnvoll, das Amt früh einzubinden und die Übergabe zeitlich darauf abzustimmen.

Was passiert mit meinen Mitarbeitern?

Bei einem Verkauf gehen die Arbeitsverhältnisse in der Regel auf den Käufer über oder laufen unverändert weiter. Für Käufer ist Ihr eingespieltes Team oft der wichtigste Grund für den Kauf, denn Fachkräfte sind in der Tiermedizin schwer zu finden.

Lernen wir uns kennen

Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.

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Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.

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