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Beim Verlag fragen Käufer, wie weit der Weg ins Digitale gegangen ist.

Ein Verlag besteht aus Rechten, Abonnenten und einem Namen, dem eine Leserschaft vertraut. Käufer schauen heute genau hin, wie weit der Weg vom Gedruckten zum Digitalen schon gegangen ist und wie treu die Bezieher sind.

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Illustratives Bild eines Betriebs dieser Branche.

Der Blick des Käufers

Worauf Käufer
achten.

  1. Abonnements und ihre EntwicklungBei Fachzeitschriften und Informationsdiensten zählen Zahl, Treue und Altersstruktur der Bezieher. Käufer wollen den Verlauf über mehrere Jahre sehen und verstehen, wie viel davon bereits digital bezogen wird.
  2. Backlist und AutorenverträgeIm Buchverlag trägt oft die Backlist das Haus. Käufer prüfen, für welche Titel die Rechte beim Verlag liegen, für welche Nutzungsarten und wie lange, und welche Titel sich Jahr für Jahr verkaufen.
  3. Anzeigen, Veranstaltungen, digitale ErlöseDas Anzeigengeschäft in Druckmedien geht vielerorts zurück. Käufer achten darauf, was an seine Stelle getreten ist: digitale Angebote, Datenbanken, Seminare, Kongresse, Stellenmärkte.

Mögliche Käufer

Wer infrage
kommt.

Infrage kommen vor allem andere Verlage und Fachmediengruppen, die ein Programm, eine Zielgruppe oder ein Fachgebiet ergänzen wollen. Für Fachinformation mit digitalen Abonnements interessieren sich auch Beteiligungsgesellschaften. Bei stark vom Druck abhängigen Häusern sehen Käufer derzeit genauer hin und rechnen vorsichtiger. Auch eine Übergabe an leitende Mitarbeiter oder der Verkauf einzelner Titel ist ein gangbarer Weg.

Was bei Ihnen dazukommt

  1. Autorenrechte beim Verkauf des VerlagsWird der Verlag als Ganzes verkauft, können die Nutzungsrechte an den Werken in der Regel ohne Zustimmung jedes einzelnen Autors mit übergehen. Das Gesetz gibt Autoren für den Fall, dass ihnen der neue Inhaber nicht zuzumuten ist, ein Rückrufsrecht. In der Praxis zählt deshalb, dass wichtige Autoren den Käufer kennenlernen und mitgehen.
  2. Einzelne Titel statt des ganzen HausesZeitschriften, Reihen oder Portale lassen sich oft einzeln verkaufen. Das kann sinnvoll sein, wenn ein Käufer nur einen Teil des Programms sucht oder Sie einen Teil behalten möchten.

Häufige Fragen

Was Inhaber
uns fragen.

Unsere Auflage sinkt seit Jahren langsam. Findet sich dafür noch ein Käufer?

Häufig ja, vor allem unter Verlagen, die Ihr Fachgebiet kennen und Titel in ihre eigene Herstellung und ihren Vertrieb eingliedern können. Sie rechnen nüchtern und zahlen für treue Bezieher und einen guten Namen, nicht für vergangene Größe. Was für Ihr Programm realistisch ist, sagen wir Ihnen nach der kostenfreien Analyse.

Was wird aus unserem Lager an gedruckten Büchern?

Es wird mit bewertet, aber vorsichtig. Käufer unterscheiden zwischen gängigen Titeln und Beständen, die sich kaum noch verkaufen. Eine ehrliche Bereinigung vor dem Verkauf verhindert Streit über den Wert.

Muss das Kartellamt zustimmen, wenn ein anderer Verlag kauft?

Eine Anmeldung ist nur nötig, wenn bestimmte Umsatzschwellen überschritten sind. Für Zeitungen und Zeitschriften gelten dabei besondere Rechenregeln, sodass eine Anmeldung früher nötig werden kann als in anderen Branchen. Kleinere Verlage liegen meist darunter. Wir klären es mit Ihren Rechtsberatern, sobald feststeht, welche Käufer infrage kommen.

Lernen wir uns kennen

Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.

Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.

Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.

CARL

Kostenfreie Unternehmensanalyse

Bewertung, Käuferrecherche und Verkaufszeitpunkt gehören zur kostenfreien Analyse.

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