Branchen / Land- und Forstwirtschaft / Forstbetriebe

Wald wird nach seinem Bestand bewertet, nicht nach dem letzten Jahr.

Ein Forstbetrieb verdient in manchen Jahren viel und in anderen fast nichts, je nach Einschlag und Holzpreis. Käufer sehen deshalb auf das, was im Wald steht, und auf das, was nach Trockenheit und Käfer nachwächst.

Unternehmenswert berechnen Fünf Minuten, kostenfrei. Ein CARL Experte prüft das Ergebnis.

Illustratives Bild eines Betriebs dieser Branche.

Der Blick des Käufers

Worauf Käufer
achten.

  1. Forsteinrichtung und BestandEin aktuelles Forsteinrichtungswerk zeigt Baumarten, Alter, Vorrat und Zuwachs. Ohne diese Unterlage muss ein Käufer schätzen, und wer schätzt, schätzt vorsichtig.
  2. Lage und ErschließungZusammenhängende Flächen mit tragfähigen Wegen sind deutlich mehr wert als verstreute Parzellen. Käufer fragen auch nach Wegerechten und Grenzverläufen.
  3. Jagd und weitere EinnahmenEine Eigenjagd, Pachteinnahmen für Windkraft oder Leitungen, Ausgleichsflächen, Zertifizierung. Für manche Käufer ist die Jagd der eigentliche Grund für den Kauf.

Mögliche Käufer

Wer infrage
kommt.

Käufer von Wald sind benachbarte Waldbesitzer, Familien und Stiftungen, die langfristig in Sachwerte anlegen wollen, und größere private Forstbetriebe. Für forstliche Dienstleister mit Erntemaschinen interessieren sich vor allem andere Forstunternehmer und Betriebe aus dem Holzhandel.

Was bei Ihnen dazukommt

  1. VorkaufsrechteNeben der Genehmigung nach dem Grundstückverkehrsgesetz können beim Verkauf von Wald Vorkaufsrechte bestehen. In einigen Bundesländern stehen sie Gemeinde oder Land zu, in Schutzgebieten kann ein Vorkaufsrecht aus dem Naturschutzrecht greifen. Der Notar fragt das ab. Es verlängert den Ablauf, verhindert den Verkauf aber selten.
  2. Forstdienstleister sind ein anderes GeschäftWer mit Harvester und Rückezug für andere arbeitet, wird wie ein Dienstleister bewertet. Dort zählen Rahmenverträge mit Waldbesitzern und Landesforsten, der Zustand der Maschinen und vor allem die Maschinenführer.

Aus unseren Mandaten

Inhaber, die diesen Weg
gegangen sind.

Begleitet von CARL. Wer gekauft hat und warum, lesen Sie bei den Transaktionen.

  • Pein & Pein GmbHForstwirtschaft2019an Stiftung Fürst Liechtenstein
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Häufige Fragen

Was Inhaber
uns fragen.

Mein Wald hat nach Trockenheit und Käfer große Kahlflächen. Kauft das noch jemand?

Ja, aber zu einem anderen Wert. Kahlflächen müssen nach den Waldgesetzen wieder bewaldet werden, und ein Käufer rechnet diese Kosten ein. Manche Käufer suchen gerade solche Flächen, weil sie den Wald der nächsten Generation selbst aufbauen wollen. Förderprogramme können dabei helfen, und bereits begonnene Pflanzungen sollten Sie belegen können.

Wie komme ich zu einem belastbaren Wert für meinen Wald?

Über ein Waldwertgutachten eines forstlichen Sachverständigen. Es bewertet Boden und Bestand getrennt und stützt sich auf die Forsteinrichtung. Die Jagd und besondere Einnahmen kommen hinzu. Mit einem solchen Gutachten verhandeln Sie auf sicherem Grund.

Kann ich den Wald behalten und nur meinen Dienstleistungsbetrieb verkaufen?

Ja, das ist häufig sogar der sinnvollere Weg. Wald und Forstunternehmen haben unterschiedliche Käufer. Liegen beide in einer Gesellschaft, sollte man sie vor dem Verkauf trennen. Ihr Steuerberater sollte früh prüfen, was das steuerlich bedeutet.

Lernen wir uns kennen

Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.

Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.

Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.

CARL

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