Branchen / Handwerk
Wer trägt den Meistertitel, wenn Sie gehen?
In Gewerken wie Elektro, SHK, Dach, Maler, Tischler, Metallbau, Bäckerei, Fleischerei und Konditorei gilt die Meisterpflicht. Deshalb fragen Käufer zuerst, wer den Betrieb nach Ihnen fachlich leitet. Diese Frage klären wir mit Ihnen, bevor wir Käufer ansprechen.
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Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- Ein Meister, der bleibtIst außer Ihnen ein Meister oder eine gleichwertig qualifizierte Person im Betrieb, ist der Kreis möglicher Käufer weit. Hängt die Eintragung in der Handwerksrolle allein an Ihnen, wird der Käuferkreis kleiner.
- Aufträge, die wiederkommenWartungsverträge in Elektro und SHK, Hausverwaltungen, Wohnungsgesellschaften und gewerbliche Stammkunden geben Sicherheit. In Bäckerei, Fleischerei und Konditorei zählen Filialstandorte, Laufkundschaft und Lieferkunden wie Gastronomie und Kantinen.
- Gesellen, Vorarbeiter und AuszubildendeKäufer kaufen im Handwerk vor allem eine eingespielte Mannschaft. Sie schauen auf Altersstruktur und Betriebszugehörigkeit und darauf, ob Sie ausbilden.
- Eine Kalkulation, die man nachvollziehen kannStundenverrechnungssätze, Nachkalkulation und angefangene Aufträge zeigen, womit Sie Geld verdienen. Im Lebensmittelhandwerk ist es das Ergebnis je Filiale.
Mögliche Käufer
Wer infrage
kommt.
Für Handwerksbetriebe kommen meist drei Gruppen infrage. Welche passt, hängt auch davon ab, ob ein Meister im Betrieb bleibt.
- Größere Betriebe aus Ihrem GewerkBetriebe aus der Region oder aus einem Nachbargewerk, die Mitarbeiter, Kunden und Einzugsgebiet hinzugewinnen wollen. Im Lebensmittelhandwerk sind es oft Filialbetriebe, die Standorte suchen.
- Handwerksgruppen und BeteiligungsgesellschaftenInvestoren, die Betriebe aus Gewerken wie Elektro, SHK oder Dach zu Gruppen zusammenführen. Name und Führung vor Ort bleiben häufig bestehen.
- Nachfolger aus dem Betrieb oder von außenEin Meister aus Ihrer Mannschaft oder ein Meister von außen, der sich selbstständig machen will. Der Kaufpreis wird dann oft über die Hausbank und Förderdarlehen finanziert.
Besonderheiten
Was in Ihrer Branche
dazukommt.
- Meisterpflicht und HandwerksrolleIn zulassungspflichtigen Gewerken muss der Betrieb in der Handwerksrolle eingetragen sein. Dafür braucht er einen Betriebsleiter mit Meisterbrief oder gleichwertiger Qualifikation. Der Käufer selbst muss kein Meister sein, er kann einen anstellen. Wer das bei Ihnen sein kann, klären wir, bevor wir Käufer ansprechen.
- Eintragungen beim NetzbetreiberElektro- und SHK-Betriebe sind in der Regel im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen. Auch diese Eintragung hängt an einer fachlich verantwortlichen Person. Geht diese Person mit Ihnen, muss Ersatz benannt sein.
- Werkstatt, Backstube und FilialenGehört die Immobilie Ihnen privat, stellt sich die Frage nach Verkauf oder Vermietung. Bei Filialbetrieben prüft der Käufer jeden Mietvertrag: Laufzeit, Verlängerung und ob der Vermieter einem Inhaberwechsel zustimmen muss.
„Ich bin stolz, dass nach erfolgreicher Übergabe alle Mitarbeiter weiterhin beschäftigt sind. Die Firma konnte ich noch ein weiteres Jahr begleiten.“
Zur Transaktion
Aus unseren Mandaten
Inhaber, die diesen Weg
gegangen sind.
Begleitet von CARL. Wer gekauft hat und warum, lesen Sie bei den Transaktionen.
KA Metallbau GmbHMetallverarbeitung2018Nachfolge geregelt
Metallbau Glawion GmbHMetallverarbeitungan Thiedig Holding GmbH
Georg Sievert GmbHWärmedämmung2021an Nietiedt Gruppe
Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Ich bin der einzige Meister im Betrieb. Kann ich trotzdem verkaufen?
Ja, aber es bestimmt, wer kaufen kann. Entweder bringt der Käufer einen Meister mit, oder ein Geselle aus Ihrem Betrieb macht den Meister, oder Sie bleiben für eine Übergangszeit als Betriebsleiter. Welche Lösung trägt, sollte feststehen, bevor Gespräche beginnen. Welche Qualifikationen anerkannt werden, sagt Ihnen Ihre Handwerkskammer.
Wie bewerten Käufer einen Handwerksbetrieb?
Gerechnet wird meist mit dem Betriebsergebnis der letzten Jahre. Einmalige Effekte werden herausgenommen, und für Ihre eigene Arbeit wird ein übliches Gehalt angesetzt. Darauf wenden Käufer einen Faktor an. Er hängt davon ab, wie stark der Betrieb an Ihnen hängt, wie fest die Kunden sind und wie die Mannschaft aufgestellt ist. Wie das bei Ihrem Handwerksbetrieb aussieht, klären wir in der kostenfreien Analyse.
Meine Kunden rufen mich persönlich an. Was ist der Betrieb ohne mich wert?
Das ist im Handwerk der Normalfall, und Käufer wissen das. Sie wollen sehen, dass Kunden auch mit Ihren Vorarbeitern und dem Büro gut arbeiten. Viele Inhaber begleiten die Übergabe deshalb eine Zeit lang und stellen den Nachfolger bei den wichtigen Kunden vor. Wie lange, wird im Kaufvertrag vereinbart.
Ich habe eine Bäckerei mit mehreren Filialen. Worauf schauen Käufer da?
Auf jede Filiale einzeln: Umsatz, Ergebnis, Mietvertrag und Personal. Dazu kommen der Zustand der Backstube und die Frage, wer nachts produziert und wer die Filialen führt. Das gilt ähnlich für Fleischereien und Konditoreien. Eine saubere Übersicht je Standort erspart viele Rückfragen.
Erfahren meine Mitarbeiter oder Kunden von meinen Plänen?
Nur wenn Sie es wollen. Wir beschreiben Ihren Betrieb zunächst ohne Namen und Ort. Wer dahintersteht, erfährt ein Käufer erst nach Ihrer Zustimmung und seiner schriftlichen Zusage, darüber zu schweigen. Wann Sie Ihre Mannschaft informieren, entscheiden Sie.
Lernen wir uns kennen
Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.
Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.
Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.